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Ankunft in Astorga und die ersten Etappen

Das Pilgerteam kurz vor dem Start nach Madrid

Am Freitag, den 31. März 2017 ging die Reise der Pilger los. Mit dem Flieger nach Madrid und dann weiter mit dem Bus nach Astorga - 280 Kilometer östlich von Santiago de Compostela. Von hier aus ging es dann zu Fuß weiter.

Entgegen aller schlechten Vorahnungen, wurden die Pilger von strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen erwartet, die sie bisher auch kontinuierlich begleiten. Ledigllich nachts können die Temperaturen um den Nullpunkt liegen, in den Schlafsälen der Herbergen kann es daher schonmal kalt werden.

Die Pilger halten sich aber bisher mehr als tapfer und starten motiviert in jeden neuen Tag. Nach den ersten Etappen und kalten Nächten zeigen sich auch bereits erste kleine Wehwehchen - Aber von Blasen an den Füßen, einem schmerzenden Rücken oder ziehenden Knien lassen sich unsere Forscher nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Jede neue Herausforderung wird gemeistert. Denn auch das ist ein wichtiger Bestandteil so einer Pilgerreise: Von ersten kleinen Niederlagen, größeren Hürden oder eben auch schmerzenden Füßen dürfen sich unsere Pilger nicht demotivieren lassen. Stattdessen heißt es, Lösungen finden sowie positive Erkenntnisse und Erfahrungen aus jeder neuen schwierigen Situation mitnehmen.

Das Gleiche gilt auch für die Forschungsvorhaben der Studierenden: Jeder der Pilger ist mit einer Fragestellung und einem konkreten Forschungsziel nach Spanien gereist. Die Vorangehensweise ist dabei vollkommen verschieden. Während manche auf intensive Gespräche und Tiefeninterviews mit anderen Pilgern abzielen, gibt es andere, die quantitativ forschen. Und dann heißt es eben mal, mehrere Stunden an nur einem Ort zu verbringen und jeden Pilger aktiv anzusprechen und um das Ausfüllen des mitgebrachten Fragebogen zu bitten.
Aber selbst diese quantitativ vorgehenden Forscher geben sich nicht damit zufrieden, den Tag auf diese Weise effektiv zu nutzen. Stattdessen lassen sie sich nicht einfach zum nächsten Übernachtungsort der Gruppe fahren, was nach so einem Tag vollkommen angemessen wäre. Nein - auch sie begeben sich nach der Forschungsarbeit zu Fuß auf eine Teilstrecke der Etappe zur nächsten Herberge.

Eindrücke der ersten Tage der Pilgerreise

  • Unsere Pilger nehmen die Idee dieser Forschungsreise also von Anfang an ziemlich ernst.
    Wir vom Hochschulverbund freuen uns sehr über das Engagement und die Begeisterung unserer Studierenden.

    Davon können Sie sich in unserer Bildergalerie unten gern selbst überzeugen. (L.S.)

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Andreas Braun