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Bericht von der 17. efas-Fachtagung: „Gestalten oder gestaltet werden? Perspektiven feministischer Ökonomie auf Digitalisierung“

Am 6. Dezember 2019 diskutierten die Teilnehmenden der 17. efas-Fachtagung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Beschäftigungssituation von Frauen in verschiedenen Sektoren hat, was Digitalisierungsprozesse für die Pflege bedeuten, welche Diskriminierungspotentiale durch Künstliche Intelligenz entstehen, welche neuen Fragestellungen sich aus der Plattformökonomie ergeben und vieles mehr. Prof. Dr. Jeannette Trenkmann war mit einem Vortrag zum Thema „Soziale Absicherung in der Plattformökonomie – Chancen für selbständig erwerbstätige Frauen?“ beteiligt und stellte aktuelle Forschungsergebnisse vor. Gekennzeichnet ist Plattformarbeit oft durch prekäre Einkommen und fehlende soziale Sicherung, wobei es insbesondere Frauen an Zugängen und auch Anreizen zur eigenständigen Mitgliedschaft in Sicherungssystemen fehlt.

efas – economy, feminism and science – ist ein deutschsprachiges Netzwerk von Wirtschaftswissenschaftlerinnen, die zu ökonomischen Fragestellungen mit Geschlechterbezug arbeiten, lehren und forschen. Außerdem verleiht das Netzwerk jährlich den efas-Nachwuchsförderpreis für exzellente wirtschaftswissenschaftliche Abschlussarbeiten auf dem Gebiet der Frauen- und Geschlechterforschung. Mehr Informationen und auch der aktuelle Tagungsbericht finden sich hier: https://efas.htw-berlin.de/index.php/veranstaltungen/fachtagung-2019/

 


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Ihre Ansprechpartnerin

Lisa Schimmelpfennig

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