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Zu Besuch im Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde

Was steckt eigentlich unter der Karosse der beliebten Mercedes-Benz „Sprinter“? Im Februar 2020 durften die Kurse Modemarketing W19/20 sowie Modejournalismus W19/20 im Rahmen des BWL-Unterrichtes hinter die Kulissen des Mercedes-Benz Werkes Ludwigsfelde schauen.

Bereits um 8:30 Uhr stand unsere kleine Gruppe versammelt in Ludwigsfelde, um einen exklusiven Einblick in die Produktion des Mercedes-Benz „Sprinter“ zu bekommen, ein Van, der vielseitig einsetzbar ist – von Gärtnerunternehmen bis hin zu Wohnwagen. Doch zuerst erfuhren wir in einem kurzen Vortrag von Herrn Hambruch, der Vater einer Kommilitonin sowie Leiter der Führung, die Eckdaten des Unternehmens und zum Teil auch Insider-Informationen, die natürlich streng geheim gehalten werden müssen. Danach ging es endlich in die Produktionshallen, angefangen mit dem Rohbau. Da unsere Sicherheit natürlich an erster Stelle steht, wurden wir ausgerüstet mit Schutzbrillen, um fliegende Funken fernzuhalten.

Herr Hambruch erklärte uns die verschiedenen Produktionsschritte ausführlich und wir bekamen eine Vorstellung davon, wie die „alte Welt“ und die „neue Welt“ Hand in Hand gehen. Mit der „alten Welt“ sind die noch nicht automatisierten Prozesse gemeint, die teilweise auch noch manuell ausgeführt werden. Hinter einem aufklappbaren Tor erwartete uns schließlich die „neue Welt“, die modernere Maschinen und weniger Materialkisten aufwies.

Die Lackierungshalle ausgelassen, ging es im zweiten Teil der Führung in die Montagehalle. Hier durften wir unsere Schutzbrillen abnehmen und wurden von erstaunlich vielen Pflanzen begrüßt. Auch in dieser Halle verschmelzen voll automatisierte Prozesse mit eher älteren, und obwohl an einer zunehmenden Automatisierung gearbeitet wird, erklärte uns Herr Hambruch, dass diese an einigen Produktionsschritten nicht von Nöten sei. Interessant war, dass wir in dieser Halle deutlich mehr Frauen zu Gesicht bekommen haben.

Zum Abschluss waren wir Zeuge davon, wie Motor und Karosserie „verheiratet“ wurden, sodass das Auto nun komplett, aber noch nicht fahrbereit war. Die Bremsen mussten noch geprüft werden.

Alles in allem war es ein sehr interessantes Erlebnis, und das, obwohl die meisten von uns nicht so viel mit Autos am Hut haben. Wir bedanken uns bei Herrn Hambruch und seiner Tochter Nina, die die Führung für uns in die Wege geleitet hat.

Text: Stefanie Rigó (Modejournalismus WS 2019)


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Prof. Dr. Thomas Thiessen

Ihre Ansprechpartnerin

Lisa Schimmelpfennig

Das BSP Magazin