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Einblicke und Projekte im Bachelorstudium Modemarketing an der BSP

"Nur wer ein Produkt wirklich kennt und liebt, kann dieses auch verkaufen! Aus diesem Grund werden unsere Modemarketing-Studierenden auf ihr Fachgebiet gezielt und umfassend vorbereitet. Sie lernen die Mode mit all ihren Facetten von Grund auf kennen und begreifen Gestaltungsprozesse, indem sie selbst Mode gestalten. Sie setzen Strategien praktisch um, indem sie etwa in Kooperation mit Modedesignern, Events, Kampagnen und Marketingstrategien von Grund auf planen und ausführen."
(Prof. Claudine Brignot, Studiengangsleiterin Modemarketing)

Hier stellen wir Ihnen verschiedene Projekte aus unserem Bachelorstudiengang Modemarketing vor. Gewinnen Sie einen Einblick in den praxisorientierten Hochschulalltag unserer Studierenden.

b.a.r.e.berlin

borderless - authentic - rebellious - equal

Studierende des Bachelorstudiengangs Modemarketing (WS15) starteten im Wintersemester 2016/17 ein umfangreiches Projekt mit dem Ziel, die Studieninhalte Eventmanagement, Design sowie Marketing miteinander zu verknüpfen und ein hochschuleigenes Label zu gründen, welches auf der Berlin Fashion Week 2017 dem Modepublikum präsentiert wurde.

Der Bachelorstudiengang Modemarketing verknüpft die wissenschaftlichen Kernkompetenzen im Bereich Management mit dem Verständnis der kreativen und dynamischen Prozesse der Modebranche. Die aktiven Entscheidungsträger in der Modebranche benötigen einerseits Kompetenzen in Betriebswirtschaftslehre, Management und Marketing. Andererseits sind auch Kreativität und Sensibilität für Design, Lifestyle und Trends gefordert, um Kampagnenplanungen und Markenentwicklungen erfolgreich gestalten zu können.



Mit dem hochschuleigenen Label b.a.r.e. wird dieser besondere Mix aus gezieltem Marketing und Design praxisnah und in Echtzeit in die Realität umgesetzt. Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Modemarketing setzen dabei ihr Können unter Beweis. Der Entwurf und die Produktion einer Kollektion sind das eine – die Kommunikation, die Umsetzung eines Shootings, das Eventmanagement und die Markenkooperationen sind weitere Arbeitsschritte um die Marke b.a.r.e. wirkungsvoll in Szene zu setzen.

Eine klassische Marke zu gründen war den Studierenden allerdings nicht genug. Stattdessen haben sie sich zum Ziel gesetzt, ein Projekt zu konzipieren, das ein klares Statement zu aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen setzt.

b.a.r.e. steht für borderless - authentic - rebellious - equal

Das Basic-Shirt, um das sich das komplette Projekt dreht, ist das prototypische Symbol für Rebellion. Mittlerweile ist es aber als Massenprodukt in jedem Kleiderschrank zu finden und erweist sich daher als ideale Vorlage für das Vorhaben der Studierenden und als perfekte Projektionsfläche für ihre Ideen.

Zweimal jährlich präsentiert sich b.a.r.e. nun während der Berlin Fashion Week einem nationalen und internationalen modeinteressierten Publikum.

Erfahren Sie hier mehr über das Label b.a.r.e. der Studierenden.

Projekt "Fashion Label Vintage" WS15

Wie wird aus einem einzelnen Vintageteil eine marktfähige Modemarke? Dieser Herausforderung stellten sich die Modemarketing Studierenden des WS15 unter Leitung ihres Dozenten Marcel Rijkse. Ausgehend von einem Kleidungsstück aus dem Second-Hand Shop wurde eine komplette Modemarke von der Zielgruppenanalyse, über die strategische Marktpositionierung, der Kollektionsplanung, dem (Um-)Nähen eines einzelnen Outfits bis hin zur Durchführung eines Modeshootings konzipiert. Am Ende des Semesters konnten die Studierenden mit professionell gestalteten Kampagnenbildern und souverän gehaltenen Abschlusspräsentationen stark beeindrucken. 

Der Film, der von zwei Studierenden des Studienganges Kommunikationsmanagement der BSP gedreht wurde, gewährt Einblicke zum Making-Off des Shootings auf dem Campus der Villa Siemens und gibt O-Töne von Studierenden und Dozenten wieder.

Modul: Modegestaltung und -produktion 
Betreuender Dozent: Marcel Rijkse
Semestergruppe: Modemarketing WS15
Fotos: Jean-Louis Wolff
Film: Christopher De La Garza und Kurt Woischytzky   

Making of des Shootings

BSP-Kampagnenprojekt "Egon Brandstetter"

Der perfekte Anzug: 15.000 Handstiche und 80 Stunden Handarbeit. BSP Modemarketing-Studierende zu Besuch bei dem jungen Team von Egon Brandstetter, einem der bedeutendsten Herrenschneider Deutschlands (GQ Meister 2015). Ein spannender Vormittag mit Markenpräsentation und Briefing für eine konkretes BSP-Kampagnenprojekt für die Marke Egon Brandstetter. 

Fotos: Guillaume d'Hommée

Fotos vom Atelierbesuch

Projekt "Fashion Label" SS15

Neben dem Entwurf und der Ausführung einer Mini-Kollektion haben die Studierenden des Kurses Modemarketing SS15 ein eigenes Fashion Label konzipiert, die Zielgruppe bestimmt und eine konkrete Vermarktungsstrategie ausgearbeitet.

Dozent: Marcel Rijkse
Semestergruppe: Modemarketing SS15
Modefotografie: Jean-Louis Wolff

Ergebnispräsentation

"Kimono" WS14

Das Thema des Kurses Modemarketing WS14 hieß „Kimono“ und alle Studierenden aus der Studiengruppe haben eine Kollektion für eine selbst gewählte Zielgruppe entworfen und einen Kimono umgesetzt und genäht. Geleitet und bestens betreut wurde das Projekt von dem Modedesigner Mars Rijkse, der selbst in mehreren großen Pariser Modehäusern wie Balmain und Céline gearbeitet hat.

Dozent: Marcel Rijkse
Semestergruppe: Modemarketing WS14
Modefotografie Kimonos: Jean-Louis Wolff

Ergebnispräsentation

Facetten der Mode – Einblicke ins Studium

Carla Follesa - Modemarketing-Studierende an der BSP

"Um alle Facetten der Mode zu verstehen und sie richtig vermarkten zu können, muss man sich mit ihr auseinandersetzen. In dem Modul Modegestaltung und -produktion betrachten wir aus diesem Grund nicht nur alle Phasen – von der Idee bis zur Kollektion – die ein Designer jede Saison aufs Neue durchläuft, sondern arbeiten uns selbst in zwei Semestern Schritt für Schritt bis zu den ersten selbstgenähten Kleidungsstücken durch.

Einzige Vorgabe für unser Projekt im ersten Semester  war die Inspirationsquelle Berlin und darauf aufbauend wurde zunächst ein Moodboard angefertigt, was durch klare Bildsprache das Kollektionsthema erklärt. Es folgten ein Colourboard mit den Kollektionsfarben, sowie ein Trendboard mit ersten Ideen zu Schnitt und Kleidungsstil. Diese Boards bilden die Grundlage für alle folgenden Entwürfe und technischen Zeichnungen einer Kollektion.

In meinem Projekt habe ich mich von der modernen Berlin Mitte Architektur und den Akteuren drumherum inspirieren lassen: Kreative Köpfe, zielstrebig, erfolgreich, weltoffen. Doch morgens auf dem Weg in die Agentur, innerlich längst im ersten Meeting, wollen sie nur eins: in Ruhe gelassen werden. Darum schotten sie sich so gut wie möglich ab und blenden die Außenwelt aus: Anonymous Metropolitans. Sie tragen Oversized-Mäntel mit großen Kragen und riesige Rollkragenpullover mit extra langen Ärmeln, die Gesichter so weit wie möglich unter Wollmützen versteckt und in XXL-Schals gehüllt. Chamäleonartig passen sie sich mit ihrer Kleidung den verglasten, kantigen Neubauten an – Eisblau, Hellgrau, Cremeweiß – und heben sich gleichzeitig mit Farbakzenten in leuchtendem Gelb oder Apricot von ihrer Umgebung ab. Die Anonymous Metropolitans eilen so unauffällig wie möglich durch die Masse und sind dabei kaum zu übersehen."

Ergebnispräsentation

Vom ersten Entwurf bis zur eigenen Kollektion

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Modegestaltung und -produktion I und II der Studienrichtung Modemarketing der BSP Business School Berlin standen die Studierenden vor der großen Herausforderung einen Kollektionsgedanken zu verfolgen, zu entwerfen und eine Silhouette zu realisieren. Schlicht, sich in die Lage eines Designers zu versetzen und als solcher zu agieren. Ideen suchen und finden, verwerfen und neu denken, collagieren, zeichnen, Farbkarten erstellen, Materialien zusammenstellen, Schnitte sowie Probemodelle fertigen, ändern und erneut auf den Schnitt übertragen, die Produktion des Originalmodells bis hin zur Mode- und Produktfotografie.

Zwei Semester lang begleitete hierbei das Thema „Reise nach Absurdistan“ die Studierenden. Zu dieser „sonderlichen“ Thematik entwickelten die Studierenden eigene Ideen und Auffassungen – ein für sich sowie in sich stimmiges Konzept. Dieses galt es zunächst zweidimensional in Form von Collagen und Zeichnungen zu visualisieren. Parallel hierzu erstellten sie Boards zu den ihnen eigenen Inspirations-, Farb-, Material- und Formwelten.

Nach erfolgreichem Abschluss des Sommersemesters 2014 wurden im Wintersemester 2014/2015 die Schnitte, Probemodelle aus Nessel und schließlich das Original gefertigt. Entstanden sind überzeugende Modelle, die in kleinen Serien von Marco Warmuth fotografisch umgesetzt wurden.

Dem Zeitgeist seismografisch auf den Fersen: dies recherchierend, sinnierend, denkend, agierend, nicht nur reagierend(!) – ja auch philosophierend – bis hin zur Umsetzung des eigenen Konzepts in Form einer textilen Silhouette. Schlussendlich zu einer aussagekräftigen und stimmigen Kollektion Position beziehen und Entscheidungen treffen – dies ist Aufgabe, Pflicht und Expertise eines Modegestalters und der Erkenntnisgewinn dieses Moduls.

Schneller Überblick


Studienbeginn
Wintersemester


Studienmodelle/-dauer
Vollzeit: 6 Semester


Unterrichtssprache
Deutsch
(Ausländische Bewerber benötigen einen Nachweis der Sprachkenntnisse  in Deutsch auf Niveau B2 oder höher)


Studiengebühren
650€ /Monat
Zu den Finanzierungsmöglichkeiten


Abschluss
Bachelor of Arts (B.A.)


Einsatzgebiete 

  • Online Modehändler und internationale Modeunternehmen
  • Modehandel
  • Textil-, Schuh-, und Accessoireketten
  • Versandhandel
  • Kosmetikbranche
  • Werbeagenturen und PR-Firmen
  • Trend- und Marktforschung
  • Journalismus (Modemagazinen/ professionelle Modeblogs)

Akkreditiert und staatlich anerkannt