Prof. Dr. Andreas Marlovits

Studiengangleitung Prof. Dr. Andreas M. Marlovits
Professur für Sportpsychologie


Biographie
Dr. Andreas M. Malrovits studierte Psychologie, Theologie und Sportwissnschaften an den Universtitäten Köln und Graz. Er promovierte zum Erleben von Sport im Jahre 2000 an der Universität Hamburg und arbeitete bis 2003 an der Deutschen Sporthochschule. Danach folgten eine mehrjährige freiberufliche Tätigkeit als Wirkungsforscher sowie als Medienforscher an Deutschlands größter Mediaagentur. Er ist Psychologischer Psychotherapeut (Approbation 1997) und absolvierte eine Psychotherapieausbildung in Integrativer Bewegungspsychotherapie.

Bereits früh forschte er gemeinsam mit engagierten und interessierten Praktikern an einem ganzheitlichen Verständnis von Sporthandlungen und Sportformen im Leistungssport. Ab 2006 brachte er diese Sichtweise in die angewandte Sportpsychologie ein und startete seine freiberufliche Tätigkeit als Sportpsychologe. Insbesondere im professionellen Fußball wurde er als Fachmann mit seiner Expertise in sehr schwierige und teils extreme Situationen hinzugezogen wie zum Beispiel nach dem Suizid Robert Enkes (Hannover96) oder dem Unfalltod Junior Malandas (VfL Wolfsburg). In langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeiten wirkte er am Aufstieg und der Etablierung von Vereinen in der höchsten Leistungsklasse mit oder wurde in Krisensituationen wir Abstiegskampf, Relegationsspiele angefragt.

Die konzeptionelle Basis seiner Arbeit bildet die Morphologische Sportpsychologie, das sportliches Handeln aus einem ganzheitlichen Zusammenhang heraus zu verstehen sucht. Auf Basis dieses Konzepts entwickelte er psychologische Analysetools wie etwa die Psychologische Gegenstandsanalyse oder die Psychologische Spielanalyse, mit deren Hilfe die psychologischen Wirkungszusammenhänge in sportlichem Handlungen und Spielen verstehbar werden.

Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit als Sportpsychologe ist  Prof. Dr. Andreas M. Marlovits seit 2010 Professor für Sportpsychologie an der BSP Business and Law School Berlin tätig. Dort entwickelte er den Masterstudiengang in Sportpsychologie, der seit 2012 jährlich an der BSP angeboten wird und dem er als Studiengangsleiter vorsteht.

Lehrtätigkeiten
Prof. Dr. Andreas M. Marlovits hat Lehrerfahrung an diversen Hochschulen und Universitäten, u.a. an der Sporthochschule Köln oder Universität Wien. Seine Lehrgebiete umfassen Sportpsychologie, Psychologische Spielanalyse, Coaching, Diagnostik und Qualitative Methoden.

Forschungsschwerpunkte

  • Performance und Leistungskrisen im Sport und sportlichen Handlung
  • Sportspielforschung
  • Morphologische Sportpsychologie
  • Psychologie von Sportgegenständen
  • Alltags- und Kulturforschung

Publikationen

Marlovits, A. M. (2005). Lauf-Psychologie. Dem Geheimnis des Laufens auf der Spur. Regensburg: LAS. (4. Auflage)

Marlovits, A.M. (2001). Über die Einheit von Empfinden und Sich-Bewegen. Eine Einführung in die phänomenologische Bewegungstheorie von Erwin Straus. Hamburg: Feldhaus.

Marlovits, A.M. (2000). Das Unmittelbare im Sport. Psychologische Explorationen zum Sporterleben. Wiesbaden: DUV.  

Publikationsliste