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Mittelstand 4.0 – Führungsverhalten im Wandel

Die Mittelstand 4.0-Agentur Kommunikation hat eine Bedarfs- und Trendanalyse zum Thema eLeadership und Veränderungsmanagement vorgelegt.

Wie kann ich die Chancen der Digitalisierung nutzen? Wie muss ich mein Unternehmen verändern? Und wie geht das? Zunehmend stellen sich Führungskräfte in kleinen und mittleren Unternehmen diese Fragen.

Die im Rahmen der BMWi-Initiative „Mittelstand-Digital“ eingerichtete Mittelstand 4.0-Agentur Kommunikation hat unter Federführung der BSP Business School Berlin eine Bedarfs- und Trendanalyse zu den Bedarfen mittelständischer Unternehmen rund um die Themen Veränderungsmanagement und Führung in Zeiten des digitalen Wandels vorgelegt. Zur Datenerhebung wurden ca. 130 Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen ausführlich befragt.

Die Untersuchung behandelt drei wesentliche Aspekte der Digitalisierung:

  • Wie ist die Einstellung mittelständischer Unternehmer zu den Themen rund um
    Digitalisierung 4.0?
  • In welchem Umfang ist die Digitalisierung 4.0 in den Unternehmen bereits umgesetzt?
  • Welche besonderen Unterstützungsbedarfe sehen die Unternehmer für den weiteren Digitalisierungsprozess in ihrem Unternehmen?


Die Untersuchung zeigt, dass die digitale Transformation gerade für den Mittelstand Chancen und Risiken zugleich birgt: Die Prozesseffizienz verbessert sich und neue Märkte werden erschlossen. Gleichzeitig nehmen der Wettbewerbsdruck und das Überforderungsgefühl zu.

Vor diesem Hintergrund sind Widersprüche in den Ergebnissen der Untersuchung nach¬voll-ziehbar. Faktisch wird die Digitalisierung eher positiv bewertet. Psychologisch allerdings zei¬gen sich erhebliche Vorbehalte gegenüber den neuen Technologien.

Zur Auflösung dieses Widerspruchs scheinen Wissenstransfer und Qualifizierung von Führungskräften und Mitarbeitern eine zentrale Rolle zu spielen. In der Führungskräfte-Schulung geht es dabei weniger um technologische Qualifizierung, sondern eher um innovative Managementmethoden. Dabei haben analoge Qualifizierungsformate nicht ausgedient. Im Gegenteil, die Befragten legen einen besonders großen Wert auf persönliche Interaktion bei der Wissensvermittlung.

Hier geht es zur Studie