BSP Kooperationen im Sport

Eine der wichtigsten Herausforderungen für angehende Sportpsychologen ist der Eintritt ins Praxisfeld des Leistungssports. Im Ideal in enger Begleitung durch erfahrene Sportpsychologinnen und Sportpsychologen. Das Studienkonzept der BSP sieht dafür zum einen eine zehnwöchige Praxisphase im dritten Semester vor und bietet zum andern sehr anwendungsnah gestaltete Lehrveranstaltungen, geleitet von Berufspraktikern.

Im Masterstudiengang Sportpsychologie besteht die Möglichkeit, bereits ab dem ersten Semester unter Supervision langjährig tätiger Sportpsychologen Erfahrungen in der Praxis zu sammeln. Hierzu hat die BSP mit renommierten Vereinen langfristige Kooperationsvereinbarungen getroffen. Studenten der Sportpsychologie steht also die Option frei, von Beginn an bei ALBA BERLIN Jugend, dem 1. FC Union Berlin, Eintracht Braunschweig und den Wasserfreunden Spandau 04 Berlin begleitend zum Studium sportpsychologisch zu arbeiten.

Die Studierenden erhalten darüber die Möglichkeit Top-Talente zu betreuen, Mannschaften zu begleiten oder die Vereine mit individuell angepassten sportpsychologischen Inputs zu unterstützen. Die Studierenden nehmen bereits während des Studiums eine der größten Hürden für eine erfolgreiche Laufbahn als Sportpsychologe: Der Übergang vom Studium in die berufliche Praxis.

ALBA Berlin Jugend

ALBA BERLIN Jugend ist ein in Deutschland für seine Nachwuchsarbeit mehrfach ausgezeichneter Basketballverein, der neben dem Leistungssport auch viel für den Breitensport bietet und von der KITA bis zum Profibereich sämtliche Altersstufen und Leistungsklassen abdeckt. Für die Studierenden bieten sich in Form von Einzelcoachings mit Spielerinnen und Spielern sowie Trainerinnen und Trainern, Unterstützung von Leistungsnachwuchsmannschaften bis hin zum Rollstuhlsport und der Betreuung der Wohngemeinschaft der jungen Leistungsspieler eine Vielzahl von Möglichkeiten für alle, die in die Praxis des Basektballs möchten. (Foto © Jan Buchholz)

1. FC Union Berlin

Der 1. FC Union Berlin ist einer der beiden großen Fussballclubs aus Berlin und einmalig in der Fußballlandschaft aufgrund seiner außergewöhnlichen Historie und Verbundenheit mit seinen Fans und Vereinsmitgliedern. In der Nachwuchsabteilung besteht für Sportpsychologie-Studierende die Möglichkeit Top-Talente im weiblichen und männlichen Nachwuchsbereich zu betreuen. Damit die Studierenden des Masterstudiengangs Sportpsychologie frühzeitig die Möglichkeit erhalten, Praxiserfahrungen zu sammeln, offeriert der 1. FC Union jährlich einigen ihrer Nachwuchsspieler Unterstützung im mentalen Bereich. Ein Teil der Studierenden arbeitet dann im Einzelcoaching-Setting mit diesen jungen Talenten und kommt so bereits früh im Studium in den Kontakt mit der praktischen Arbeit. Die Studierenden arbeiten eigenständig und unter Einhaltung der in der Psychologie bekannten Schweigepflicht und supervisorischer Begleitung seitens erfahrener Sportpsychologinnen und Sportpsychologen der BSP. (Foto © Matthias Koch)

Eintracht Braunschweig

Mit der Kooperation der BSP und dem Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Braunschweig ergibt sich für Studierende der Sportpsychologie die Möglichkeit zur Mitwirkung in einem der innovativsten Fußballnachwuchsleistungszentren Deutschlands. Als NLZ mehrfach ausgezeichnet und unter anderem mit dem VBG_NEXT Präventionspreis prämiert, spielen die Psychologie und der enge Austausch mit der Wissenschaft eine herausgehobene Rolle. Neben verschiedensten Trainingsmöglichkeiten psychischer Fertigkeiten sowie der Förderung mentaler und sozialer Fähigkeiten stellen innovatives Arbeiten mit Teams und deren Dynamik sowie verschiedenste Formen des Coachings eine gelebte Praxis im NLZ dar.

Wasserfreunden Spandau 04

Die Wasserfreunde Spandau 04 Berlin sind im Schwimmsport wie auch im Wasserball führend. Den Studierenden steht die Möglichkeit offen, einzelne Schwimmer wie auch Wasserball-Teams zu begleiten. Einmal ein (Wasserball-)Spiel von einer der erfolgreichsten Mannschaften im Deutschen Sport sehen, gehört zur Möglichkeit für Studierende genauso dazu, wie das Sammeln von Erfahrungen durch Einzelcoachings mit Schwimmern oder das Arbeiten mit Junioren-Teams im Wasserball – dies ermöglicht die Kooperation mit den Wasserfreunden Spandau 04. Sobald von Seiten der Wasserfreunde die Notwendigkeit zur Unterstützung besteht, vermittelt Renate Eichenberger Studierenden das offene Praktikum. (Foto © P.Mesiano/Deepbluemedia/Inside)